Beschreibung von Zuhörern bei Auftritten:


„Hände gleiten sensibel, spürsam und zärtlich über glatt geschliffene Steinflächen. Ein anderes Mal lassen sie geschickt und flink Schlegel über Steinxylophone fliegen oder führen Stäbe lauschend und raunend an rauen Rändern hängender Steinplatten entlang. Kugeln rollen über Steinmulden, hinterlassen ihre schwingend kreisende Botschaft.“

„Eine Kugel rollt schwerfällig im Rund einer Steinschale: ein rauer satter Vielklang, als würde ein starker Wind durch Felsritzen  streifen oder als tönten aus einem fernen Dorf gusseiserne Glocken eines alten Kirchturms.“

„Ein Steintisch wird mit dem Holzklöppel gerieben und erstaunlich mächtig entsteht ein nie gehörter Klang. Eindrucksvolle Felsen erscheinen vor dem inneren Auge, als klopfte ein Riese an scharfkantige Felsvorsprünge in einem hohen einsamen Gebirge, in dem sonst nur reine Stille herrscht.“ 
Lieber Beat

Ich bin SEHR glücklich mit Deinem Orgalitho, das in der Zwischenzeit hier im Südpiemont steht, in der Ecke unserer Terrazza. Das Holz macht sich gut in den verschiedenen Klimavarianten. Momentan sind es bescheidene 37 Grad am Schatten, so dass ich im wahrsten SInn des Wortes ein Wohl-Temperiertes Orgalitho habe.
Der Klang fasziniert jedes Mal neu. Was Du gesagt hast über die Tragfähigkeit draussen, also ohne Klangresonanz eines Raumes, stimmt wirklich. Die Klänge verschmelzen mystisch schön in der Stille der Natur oder vermischen sich mit der Rhythmusgruppe der Zikaden, die im Wildpflaumenbaum davor musizieren. Die pythagoräisch-reine Stimmung der Ganztöne ist bezirzend schön, auch in den vielen Dreiklängen, die auf meiner Anordnung der Steine möglich sind.
Und in der Zwischenzeit habe ich auch die subtile Feinheit des Fingerspiels (anstelle der Handballen) entdeckt und bin am Üben, dass auch schnelle Tonleitern und Glissandi möglichst klar ansprechen.
Alles in allem: sehr glücklich, sehr dankbar.

Cari saluti dal Sud
Stephan

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